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19. Mai 2026

Remex erhält Genehmigung für Deponieerweiterung in Kerpen

Erweiterung und Änderung der Deponie Haus Forst

Die Bezirksregierung Köln hat die Genehmigung für die Änderung und Erweiterung der Deponie Haus Forst in Kerpen erteilt. In Vertretung des Genehmigungsinhabers – der REMONDIS GmbH & Co. KG, Region Rheinland – hat die für die Betriebsführung verantwortliche REMEX GmbH das Verfahren auf Planfeststellung jetzt erfolgreich abgeschlossen. Mit dem neuem Planfeststellungsbeschluss werden die Ablagerungskapazitäten für DK-I- und DK-II-Abfälle in NRW langfristig abgesichert.

Der Plan sieht eine umfangreiche Neuausrichtung des Standorts vor und umfasst im Wesentlichen die Erhöhung der Ablagerungskapazität, die Errichtung eines Deponieabschnitts für DK-II-Abfälle sowie die Erweiterung des Abfallartenkatalogs um gefährliche Abfälle. Mit dem Maßnahmenpaket wird das ursprünglich genehmigte Verfüllvolumen um 2,4 Millionen Kubikmeter auf 6,8 Millionen Kubikmeter erhöht. Das Gesamtvolumen verteilt sich auf rund 3,5 Millionen Kubikmeter für DK-I-Abfälle und 3,3 Millionen Kubikmeter für DK-II-Abfälle. Unter Annahme einer unveränderten jährlichen Anliefermenge von ca. 300.000 Tonnen Abfällen verlängert sich die Laufzeit der Deponie gegenüber der ursprünglichen Planung damit um etwa 13 Jahre bis zum Jahr 2057.

Mit dem Ausbau der Deponie Haus Forst bekräftigt die Unternehmensgruppe ihr langfristiges Engagement in Nordrhein-Westfalen. Michael Stoll, Geschäftsführer REMEX, betont die gesamtwirtschaftlichen Aspekte des Investitionsvorhabens: „Der zukünftige Betrieb von zwei Deponieklassen an einem Standort erhöht die Effizienz und die Nachhaltigkeit des Entsorgungsangebots in NRW. Mit seiner Nähe zu den Benelux-Ländern hat das Kerpener Infrastrukturprojekt überregionale Strahlkraft – mit positiven Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Region.“

Die Deponie in Kerpen ist ein Vorbild für die Weiternutzung eines Altstandorts. Im Jahr 2016 hatte REMEX die Wiederinbetriebnahme der Deponie Haus Forst als Deponie der Klasse I mit einem Ablagerungsvolumen von rund 4,4 Millionen Kubikmeter bei der Bezirksregierung Köln beantragt. Dem Plan wurde 2018 stattgegeben, seit 2020 ist die DK-I-Deponie für nicht gefährliche mineralische Abfälle in Betrieb. Bisher wurden rund 1,0 Millionen Kubikmeter Abfälle abgelagert. Zur strategischen Weiterentwicklung des Standorts wurde im Mai 2023 ein neuer Antrag auf Planfeststellung bei der Bezirksregierung Köln eingereicht.

Um die jetzt genehmigten neuen Bereiche zu erschließen, setzt REMEX erneut auf das erfolgreiche Konstruktionskonzept Deponie auf Deponie. Von dem deutlich breiteren Annahmespektrum für mineralische Abfälle – sowohl im bestehenden DK-I-Abschnitt als auch im geplanten Ablagerungsbereich für Abfälle der Deponieklasse II – werden insbesondere Bauwirtschaft, Industrie und Gewerbe profitieren. Die Erschließung der neuen Deponieabschnitte wird im laufenden Betrieb erfolgen.

Luftbild der Deponie Haus Forst in Kerpen

Bildnachweise: © REMEX

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