Die Herausforderungen in der Wasserwirtschaft wachsen stetig. Klimawandel, steigende Anforderungen an die Ressourceneffizienz und das Streben nach einer Kreislaufwirtschaft verlangen nach neuen technologischen Lösungen. Forschung und Entwicklung spielen dabei eine entscheidende Rolle. Denn neue Verfahren zur nachhaltigen Wasseraufbereitung müssen nicht nur entwickelt, sondern auch unter realen Bedingungen erprobt werden, bevor sie ihren Weg in den Regelbetrieb finden.
Im Rahmen seines Engagements zur Förderung nachhaltiger Wasseraufbereitungslösungen unterstützt REMONDIS Iberia aktiv Innovationen in dieser Branche. Das Unternehmen hat als strategischer Partner eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung der patentierten PROGRAMOX®-Technologie von GS Inima im Vollbetrieb in einer Kläranlage in Terrassa bei Barcelona gespielt.
Das Projekt demonstriert die Integration innovativer biologischer Verfahren zur besseren Entfernung von organischen Stoffen und Stickstoff, zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Maximierung der Biogasproduktion. Als strategischer Partner hat REMONDIS Iberia sein Fachwissen in den Bereichen Engineering, Bau, Anlageninstallation und Inbetriebnahme eingebracht. Die Integration der Demonstrationsanlage erforderte eine enge Zusammenarbeit aller Projektpartner und ein hohes Maß an technischer Spezialisierung.
Kläranlage in Terrassa
Mit einer Behandlungskapazität von 90.000 Kubikmeter pro Tag und einer Versorgungsleistung für rund 400.000 Einwohnerwerte bietet die Anlage in Terrassa ideale Rahmenbedingungen, um das Potenzial der Technologie für eine breitere Anwendung zu bewerten. Die Kläranlage ist in ein Abwassersystem integriert, das drei Gemeinden mit 22 Ortschaften und 14 Industrieparks sowie zwei Hauptabwasserleitungen und sechs Pumpstationen versorgt. Dieses Projekt wird das Potenzial der PROGRAMOX®-Technologie unter realen Betriebsbedingungen validieren und so neue Möglichkeiten für den Einsatz in anderen Anlagen eröffnen.
Umfassende Validierung der PROGRAMOX®-Technologie von GS Inima in der Kläranlage in Terrassa
Das Projekt wird vom europäischen SPORE-MED-Projekt – „Sustainable uPgraded WWTPs for resOurce recovery, water Reuse and hEalth surveillance in the MEDiterranean region“ – unterstützt, das von der PRIMA-Stiftung finanziert und von der Europäischen Union gefördert wird (GA 2322).
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