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16. Juli 2026

Frisches Wasser für alle

Stadt Cottbus und LWG Lausitzer Wasser arbeiten seit vielen Jahren gemeinsam an Maßnahmen zur Klimaanpassung. Damit wird die Ressource Wasser zugänglich und erlebbar.

Wie wichtig Wasser für Lebensqualität, Gesundheit und eine klimaangepasste Stadtentwicklung ist, zeigt sich besonders an heißen Sommertagen, wie wir sie in den letzten Jahren zunehmend erleben. Gerade in dicht bebauten Innenstädten nehmen die Belastungen für die Menschen zu. Gemeinsam mit der Stadt Cottbus/Chóśebuz engagiert sich die LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG deshalb seit vielen Jahren dafür, Wasser im öffentlichen Raum zugänglich und erlebbar zu machen.

Wassernebeltor sorgt für Erfrischung

Ein aktuelles Beispiel ist das neue Wassernebeltor, das zusätzlich zu der mobilen Variante kürzlich in Betrieb genommen wurde. Das Wassernebeltor wurde auf dem Fußweg zum Japanischen Teehäuschen nahe der Töpferstraße errichtet. Es erzeugt einen feinen Wassernebel, der für eine angenehme Erfrischung sorgt. Besucherinnen und Besucher können das Tor einfach durchqueren und lösen den Wassernebel per Knopfdruck selbst aus. Ermöglicht wurde die Umsetzung mit Mitteln aus dem Verfügungsfonds im Rahmen der Städtebauförderkulisse „Lebendige Zentren – Innenstadt“.

Oberbürgermeister Tobias Schick: „Pünktlich zu den bevorstehenden heißen Tagen bieten wir mit dem Wassernebeltor eine Möglichkeit, sich in der Stadt zu erfrischen. Das macht den Aufenthalt nicht nur zum Stadtfest angenehmer. Das feste Tor und auch sein mobiles Pendant reihen sich ein in verschiedene Vorhaben, um gerade bei Hitzewellen, wie sie das veränderte Klima mit sich bringt, für Abkühlung und damit einen angenehmeren Aufenthalt und Gesundheitsschutz zu sorgen.“

Die Geschäftsführer der LWG Lausitzer Wasser, Marten Eger (l.) und Sebastian Lindner (r.), haben gemeinsam mit Oberbürgermeister Tobias Schick (Mitte) das Wassernebeltor in Betrieb genommen

„Die gemeinsame Umsetzung unterstreicht das Engagement von Stadt und LWG, auf die Herausforderungen des Klimawandels mit konkreten und alltagstauglichen Lösungen zu reagieren. Damit stärken wir das Bewusstsein für eine klimaangepasste Stadtentwicklung. Das Wassernebeltor ist ein Beispiel dafür, wie partnerschaftliches Handeln innovative Ideen schnell und bürgernah in die Praxis umsetzen kann.“

Marten Eger, Geschäftsführer der LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG

Klima-Kiste: Abkühlen, Innehalten, Informieren

Auch die „Klima-Kiste“ in der Cottbuser Innenstadt macht Klimaanpassung sicht- und erlebbar: Dabei handelt es sich um einen 35 Quadratmeter umfassenden und 2,60 Meter hohen begehbaren Raum aus Holzelementen. Er kann zur Abkühlung und zum Innehalten genutzt werden. In der Kiste schaffen eine vielfältige, klimagerechte Bepflanzung, ein schattenspendendes Sonnensegel sowie eine Sprühnebelanlage einen Temperaturunterschied von bis zu 12 Grad weniger im Vergleich zur Außentemperatur. Besucherinnen und Besucher können sich auf Informationsstelen über mögliche Klimaanpassungsmaßnahmen, das Klima in der Stadt, Klima-Hotspots, Hitzeschutz und Gesundheit sowie über weitere Aktivitäten in der Innenstadt informieren. Möglich ist das durch das Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ (ZiZ) des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, welche das Projekt finanziell mit 90 Prozent bezuschusst.

Wasser marsch: Trinkbrunnen im öffentlichen Raum

Darüber hinaus verfügt die Innenstadt dank des Engagements der LWG mittlerweile über drei öffentliche Trinkwasserbrunnen. Seit 2023 sorgt einer in der Spremberger Straße für Erfrischung im Herzen der Innenstadt, ein weiterer kam 2024 am Stadthallenvorplatz/Berliner Platz hinzu. Mit dem neuen Brunnen im Puschkinpark, der im Frühjahr 2026 an den Start gegangen ist, bietet sich nun an drei Orten kostenfreier Zugang zu frischem Lausitzer Trinkwasser im öffentlichen Raum.

Alle Trinkbrunnen werden von der LWG regelmäßig gewartet, gereinigt und die Qualität des Wassers geprüft. Damit bleibt gewährleistet, dass jederzeit frisches, einwandfreies Lausitzer Trinkwasser zur Verfügung steht.

Öffentliche Trinkbrunnen – wie der neue Brunnen im Puschkinpark in Cottbus – sorgen dafür, dass frisches Trinkwasser für alle jederzeit frei zugänglich ist

Mit vielfältigen Maßnahmen setzen die Stadt Cottbus/Chóśebuz und die LWG gemeinsam ein sichtbares Zeichen für neue Lösungen zur Anpassung an den Klimawandel. Dabei muss es nicht zwingend nur um größere Investitionen gehen, sondern auch um kleinere Angebote, die den Menschen unmittelbar zugutekommen.

Bildnachweise: Bild 1: © U. Mertens; Bild 2, 3: © LWG Lausitzer Wasser

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