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28. März 2016

Lösungsweg mit Potenzial

TetraPhos®-Verfahren stärkt Klärschlammverwertung und Phosphorgewinnung

Europa bei Phosphor auf Importe angewiesen

Phosphor ist ein wichtiger Rohstoff. Das chemische Element ist nicht auf künstlichem Wege herstellbar und muss in Europa nahezu vollständig importiert werden. Zur Versorgung von Landwirtschaft und Industrie hat REMONDIS richtungweisende Verfahren entwickelt, die erfolgreich im Einsatz sind.

Rückgewinnung wird forciert

Die Bundesregierung hat beschlossen, die Ausbringung von Klärschlämmen als Düngemittel zu beenden und den darin enthaltenen Phosphor sowie andere Nährstoffe zurückzugewinnen. Eine strikte Beendigung der Klärschlammausbringung zu Düngezwecken ist umstritten. Einigkeit besteht jedoch darin, dass die Phosphorrückgewinnung forciert werden muss. Dies belegt auch eine aktuelle Studie des Trend- und Marktforschungsinstituts trend:research zur Zukunft der Klärschlammverwertung. Demnach wird „die Forschung und Entwicklung im Bereich des Phosphorrecyclings eine maßgebliche Rolle in der zukünftigen Entwicklung des Marktes spielen“.

In Deutschland fallen pro Jahr rund 2 Millionen Tonnen entwässerter Klärschlamm an, die etwa 60.000 Tonnen Phosphor enthalten

Großes Recyclingpotenzial

In Deutschland fallen pro Jahr rund 2 Millionen Tonnen entwässerter Klärschlamm an, die etwa 60.000 Tonnen Phosphor enthalten. Ein beachtlicher Anteil, den es zu recyceln gilt, zumal die natürlichen Phosphorressourcen weltweit abnehmen und die Qualität der Rohstoffmengen massiv nachlässt. REMONDIS befasst sich bereits seit Jahren mit diesem Thema und hat Verfahren entwickelt, die Standards und Grundlagen für die Phosphorrückgewinnung schaffen. Dabei geht es gleichermaßen um eine Nutzung des Phosphors als Düngemittel und die Bereitstellung von wertvollen Phosphaten für die Industrie.

Durch das TetraPhos®-Verfahren werden aus Kläranlagen von heute Rohstoffquellen von morgen

Patentiert Lösung mit hoher Wirtschaftlichkeit

Charakteristisch für den umfassenden REMONDIS-Ansatz ist das TetraPhos®-Verfahren. Bei dieser patentierten Lösung wird aus Klärschlammasche hochwertige Phosphorsäure gewonnen. Sie ist die Basis von Phosphatverbindungen, aus denen wiederum Dünger oder Futtermittel, aber auch vielfältige Produkte für die Chemie- und Metallindustrie entstehen. Neben Phosphorsäure werden Gips für die Baustoffindustrie gewonnen sowie Eisen- und Aluminiumsalze zur Abwasserreinigung. Ein weiterer Vorteil: Das TetraPhos®-Verfahren lässt sich im industriellen Maßstab einsetzen und bietet somit auch eine entsprechend hohe Wirtschaftlichkeit.

Bildnachweise: Bild 2: iStockphoto, Fotograf: Nerthuz

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