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BRAND STORY

26. Februar 2024

„Hab keine Angst und gib niemals auf“

Im Porträt: Dr. Nabila Rabanizada – Leiterin Forschung & Entwicklung, REMONDIS Recycling

Dr. Nabila Rabanizada ist Leiterin Forschung & Entwicklung bei REMONDIS Recycling und eine der führenden Expertinnen für Kunststoffrecycling in Deutschland. Was die wenigsten wissen: Nabilas Weg war lang und steinig. Ihre Geschichte beginnt in Kabul in Afghanistan während der ersten Mudschaheddin-Herrschaft. Im Interview erzählt sie von der beschwerlichen Flucht und dem Ankommen in Deutschland und macht damit jungen Menschen Mut, nicht aufzugeben und für die eigenen Chancen einzustehen.

RE:VIEWS: Dr. Rabanizada, bevor wir zum Thema Kunststoffe kommen, können Sie uns ein wenig über Ihre Kindheit und Ihren Werdegang erzählen?

Dr. Nabila Rabanizada: Geboren bin ich 1984 in Kabul als drittältestes von fünf Kindern. Ich habe eine ältere Schwester, einen älteren Bruder und zwei jüngere Brüder. Unsere Eltern sorgten sich schon früh darum, wie unsere Zukunft in Afghanistan aussehen könnte. Gerade für uns Mädchen schien der Weg vorgezeichnet. Während unser Vater ein hochrangiger Polizeipräsident war, war unsere Mutter nie zur Schule gegangen. Lesen und Schreiben waren ihr fremd. So sollte die Zukunft von mir und meiner Schwester nicht aussehen. Als die Regierung im April 1992 gestürzt wurde, geriet mein Vater zunehmend ins Visier der Mudschaheddin. Verfolgungen und Angriffe nahmen zu. Schnell kamen meine Eltern zu der Erkenntnis, dass es nur eine Lösung gibt: das Land verlassen, um unsere Sicherheit und die Chance auf ein freies Leben zu wahren.

RE:VIEWS: Wie sah die Flucht dann aus?

Dr. Nabila Rabanizada: Es glich einer Nacht-und-Nebel-Aktion, als wir im Juni 1992 mit nur zwei Koffern und ohne gültige Papiere über die Grenze nach Pakistan geflüchtet sind. Dort angekommen mussten wir uns erst einmal orientieren und im Untergrund die weitere Route planen. Mein jüngster Bruder war damals vier, mein ältester Bruder zwölf Jahre alt. Es war für uns Kinder eine völlig neue Situation, die uns alles abverlangte. Wir konnten und durften niemandem mehr vertrauen.

Nach diversen Fluchtversuchen und unterschiedlichen Routen gelang uns dann kurz vor Silvester 1992 die Einreise nach Moskau mit dem Zug. Dort fingen wir ganz bei null an, mit 200 Dollar in der Tasche und kaum Russischkenntnissen. Ganz langsam bauten wir uns ein Leben auf, lernten die Sprache und durften auch irgendwann zur Schule gehen. Ein nahezu glückliches Leben also, ohne Gefahr.

Berufliche Stationen

2020 bis heute:

Leiterin Forschung & Entwicklung, REMONDIS Recycling GmbH & Co. KG

2019 – 2020:

Leiterin Entwicklung, Berner Kunststofftechnik GmbH

2018 – 2019:

Leiterin Anwendungsentwicklung, Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH

2015 – 2018:

Projektingenieurin, Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH

RE:VIEWS: Nahezu?

Dr. Nabila Rabanizada: Ja, das Glück hielt nur so lange an, bis der Tschetschenien-Krieg 1994 ausbrach. Mit unseren dunklen Haaren gerieten wir erneut ins Visier und waren nicht mehr sicher. So standen wir wieder vor der Entscheidung zu fliehen.

RE:VIEWS: Und dann ging es nach Deutschland?

Dr. Nabila Rabanizada: Meine Schwester Nagela wollte schon von klein auf Ärztin werden. Unseren Eltern war es sehr wichtig, solchen Wünschen nachzugehen. Wir suchten also nach einem Land, in dem wir studieren und einen Abschluss erlangen könnten, der weltweit anerkannt ist. Außerdem sollte es nach all den Turbulenzen ein Land sein, in dem auf die Schnelle kein Krieg zu erwarten war. So wurde uns Deutschland nahegelegt. Auch weil dort schon seit Anfang der 1980er Jahre Verwandtschaft von uns lebte.

RE:VIEWS: Wie verlief die Flucht dorthin und wie ging es dann weiter?

Dr. Nabila Rabanizada: Es ging wieder von vorne los, ein Vermittler musste gesucht und eine Route gefunden werden. Weil wir kaum Geld hatten, musste mein Vater zunächst in Moskau bleiben, meine Mutter war also mit fünf Kindern allein unterwegs. Die erste Route sollte Anfang 1995 über die Ukraine führen. An der Grenze zwischen Russland und der Ukraine wurden wir jedoch erwischt, für 48 Stunden ins Gefängnis gesteckt und dann zurück nach Moskau gebracht.

Im Mai versuchten wir es dann über Polen. Mit dem Auto wurden wir Richtung deutsch-polnische Grenze gebracht und mussten zwei Tage verharren, weil Regenzeit war. Dann ging es zu Fuß durch den Wald bis zum Grenzfluss. Als Nichtschwimmer und bei starker Strömung eine große Hürde. Aber was blieb uns anderes übrig? Noch heute erinnere ich mich an diesen Moment, als man uns ins Wasser schubste und uns dem Schicksal überließ.

RE:VIEWS: Aber Sie haben es geschafft.

Dr. Nabila Rabanizada: Ja, wir haben es geschafft. Nur mit unseren Klamotten am Körper, dreckig und orientierungslos landeten wir am Berliner Hauptbahnhof. Die Sonne ging gerade auf, als wir dort ankamen. Gegen 17 Uhr etwa, nach stundenlangem Warten, wurden wir von Verwandten abgeholt und nach Kassel gebracht. Dort ging es für 40 Tage in eine provisorische Unterkunft, ehe wir nach Baunatal kamen.

In der Anfangszeit durften wir weder unsere Fluchtroute erwähnen noch preisgeben, dass wir Russisch sprechen. Sonst hätte man uns über ebendiese Route wieder abgeschoben.

RE:VIEWS: Sie erwähnten, dass Ihre Geschwister schon frühzeitig Berufswünsche geäußert haben. Wie sah Ihr Werdegang aus?

Dr. Nabila Rabanizada: Nach unserer Ankunft in Deutschland wurde ich in die vierte Klasse eingeschult. Der erste Schultag war alles andere als schön, denn niemand konnte etwas mit mir anfangen. Die Verständigung lief schleppend mit Händen und Füßen. Zum Glück schnappte ich recht schnell Deutsch auf und fand im Laufe der Zeit Freunde. So konnten wir uns in der neuen Heimat einleben und endlich Wurzeln schlagen.

Nach meinem Schulabschluss 2004 fiel dann die Entscheidung auf ein Maschinenbau-Studium in Kassel mit dem Schwerpunkt Kunststoff und Recyclingtechnik. Mein Studium war sehr praxisorientiert, was mir für mein späteres Berufsleben sehr nützlich sein sollte.

Von 2012 bis 2015 habe ich an der Universität der Bundeswehr München in der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik im Institut für Mechanik promoviert. Während der Promotion habe ich mich intensiv mit materialwissenschaftlichen Themen und der Analytik beschäftigt. Durch den Schwerpunkt auf Kunststoff und Recyclingtechnik bin ich schon während des Studiums mit der Abfallwirtschaft in Berührung gekommen. Dieses Interesse wollte ich dann in meinem ersten Industriejob weiter vertiefen und bin als Projektingenieurin beim Grünen Punkt eingestiegen. Das war ein lehrreicher Berufsstart, denn ich durfte viele namhafte Projekte von null an begleiten und mitentwickeln. Mit mehr Erfahrung stieg auch die Verantwortung, sodass ich ab 2018 die Anwendungsentwicklung leitete.

„Durch den Schwerpunkt auf Kunststoff und Recyclingtechnik bin ich schon während des Studiums mit der Abfallwirtschaft in Berührung gekommen.“

Dr. Nabila Rabanizada, Leiterin Forschung & Entwicklung, REMONDIS Recycling

RE:VIEWS: Und wie sind Sie dann zu REMONDIS gekommen (worüber wir uns natürlich sehr freuen)?

Dr. Nabila Rabanizada: In meiner Zeit beim Grünen Punkt habe ich viele praktische Erfahrungen sammeln dürfen, die mir im weiteren Berufsleben nützlich sein werden. Nun wollte ich aber neue Chancen nutzen und meine Kenntnisse erweitern. Also bot sich ein Unternehmenswechsel an. Was für mich besonders reizvoll war: Bei REMONDIS Recycling hatte es bis zu diesem Zeitpunkt keine eigene Abteilung für Forschung & Entwicklung gegeben. Hier musste ich also in keine großen Fußstapfen treten und konnte alles neu aufbauen und mitgestalten. Mittlerweile bin ich seit drei Jahren an Bord und sehr stolz darauf, was wir in diesem Zeitraum schon alles vorangebracht haben.

RE:VIEWS: Was fasziniert Sie so an dem Thema Kunststoffe?

Dr. Nabila Rabanizada: Die Komplexität. Kunststoff ist ein unglaublich vielseitiger Werkstoff. Diese Vielseitigkeit führt dazu, dass das Kunststoffrecycling technisch gesehen sehr anspruchsvoll ist. Wenn wir damit aber hochwertige Recyclingrohstoffe der Industrie zur Verfügung stellen können und so den Kreislauf schließen, ist das ein großer Erfolg.

In meinem Job habe ich wirklich meine Leidenschaft gefunden. Gemeinsam mit den Kunden die Produktionsabläufe zu optimieren und nachhaltiger zu gestalten, stellt einen immer wieder vor neue Herausforderungen. Genau das ist aber der Reiz an der Arbeit.

In Deutschland fallen pro Jahr knapp 6,5 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle an.

RE:VIEWS: In vielen Interviews gibt es ein Spiel mit kurzen Entweder-oder-Fragen. Bereit?

Dr. Nabila Rabanizada: In Ordnung, los geht’s.

RE:VIEWS: Kaffee oder Tee?

Dr. Nabila Rabanizada: Natürlich Kaffee. Der gibt mir den nötigen Energieschub.

RE:VIEWS: Im Urlaub: Meer oder Berge?

Dr. Nabila Rabanizada: Meer, dort fühle ich mich wohler.

RE:VIEWS: Mechanisches oder chemisches Kunststoffrecycling?

Dr. Nabila Rabanizada: Ganz klar muss aus meiner Sicht das mechanische Recycling präferiert werden! Alle Bemühungen einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft müssen vor dem Hintergrund von Ressourcenschonung, CO2-Einsparungen und minimalen Umweltbelastungen für nachfolgende Generationen geschehen.

Welche weiteren Technologien als Ergänzung eine Daseinsberechtigung haben werden, muss – auf die eben genannten Rahmenbedingungen bezogen – eingehend, streng wissenschaftlich und objektiv geprüft werden. Wenn es ökologisch vertretbare und ergänzende Verfahren geben kann, wird auch kein „Kampf“ um Ressourcen und Energiequellen entbrennen. Dies gilt es zu vermeiden!

RE:VIEWS: Die Petrochemie, die angesichts wachsender Elektromobilität nach neuen Geschäftsfeldern sucht, orientiert sich zunehmend in Richtung chemisches Recycling. Ist das der Gamechanger?

Dr. Nabila Rabanizada: Da sollte man erstmal fragen, woher denn diese ganzen Mengen an Inputmaterial kommen sollen. In Deutschland fallen pro Jahr knapp 6,5 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle an. Im Vergleich zum deutschen Erdölverbrauch von rund 103 Millionen Tonnen ist das eine überschaubare Menge. Selbst wenn man nur den Bedarf der Petrochemie zur Herstellung von chemischen Produkten aus geeigneten Fraktionen des Erdöls zugrunde legt, sprechen wir immer noch von fast 17 Millionen Tonnen. Die lassen sich nicht einfach durch Kunststoffabfälle ersetzen. Und vor allem: Bis heute ist das chemische Recycling nicht als stoffliche Verwertung anerkannt. Unser Fokus bei REMONDIS Recycling liegt daher klar auf dem mechanischen Recycling. Trotzdem beschäftigen sich andere Unternehmenseinheiten auch mit dem chemischen Recycling, denn als Gesamtunternehmen müssen wir natürlich technologieoffen bleiben. Vielleicht wird das chemische Recycling für wenige ausgewählte Kunststoffe in Zukunft eine sinnvolle und praktikable Ergänzung zum mechanischen Recycling.

REMONDIS Recycling

Bei REMONDIS Recycling dreht sich alles um wertvolle Rohstoffe. Die Spartengesellschaft von REMONDIS hat sich auf drei Stoffströme spezialisiert: Glas, Alttextilien und vor allem Kunststoffe. Das Unternehmen bietet umfassende Komplettlösungen für die stoffliche Verwertung von Kunststoffen aus kommunalen Sammlungen, Rücknahmesystemen, Gewerbebetrieben oder der industriellen Produktion. Die Bereitstellung des Sammelequipments gehört dabei ebenso zum Leistungsangebot wie eine Vorsortierung vor Ort. In hochmodernen Anlagen werden aus dem Material Produkte mit definierter Qualität hergestellt, zum Beispiel Mahlgüter und Granulate aus HDPE sowie PET. Den Kunden dabei stets optimale Qualität zu bieten, erfordert ein Höchstmaß an technischem Know-how und Fingerspitzengefühl.

RE:VIEWS: Auf der letzten IFAT in München haben Sie unter anderem mit dem geschäftsführenden Gesellschafter von Werner & Mertz, Herrn Reinhard Schneider, eine Pressekonferenz gegeben. Dabei ging es auch um die gemeinsame Recyclat-Initiative, die das Ziel hat, mittels konkreter praktischer Anwendungen Kunststoffkreisläufe möglichst vollumfänglich zu schließen. Die Frosch-Reiniger von Werner & Mertz kommen ja bereits in vollständig recycelten Verpackungen daher. Wie ist der Stand der Dinge heute?

Dr. Nabila Rabanizada: Die sehr gute Zusammenarbeit mit Werner & Mertz und anderen Marktteilnehmern, die zunehmend auf nachhaltige Verpackungen setzen, zeigt uns, dass wir noch viel in bessere Sortier- und Verwertungsprozesse investieren müssen. Die Verpackungsindustrie benötigt möglichst reine Rezyklate einzelner Kunststofffraktionen, kaum noch Mischkunststoffe. Wir gehen diesen Weg konsequent weiter und haben erst im Juni 2023 in Bochum eine neue Sortieranlage eröffnet, in der nun auch Künstliche Intelligenz zum Einsatz kommt.

Dabei müssen die gewünschten Spezifikationen maßgeschneidert mit jedem Kunden abgestimmt werden. Auch das gehört natürlich zu unseren Aufgaben, die professionelle Kundenkommunikation mit dem Ziel, für jeden die bestmögliche Recyclingstrategie zu finden und zu realisieren.

RE:VIEWS: Was muss aus Ihrer Sicht noch getan werden, um Kunststoffkreisläufe weltweit zu schließen und so die Umwelt zu entlasten?

Dr. Nabila Rabanizada: Abgesehen davon, dass wir als Branche natürlich unser Know-how und unsere Dienstleistungen auch international verstärkt anbieten sollten, fehlt es leider in vielen Ländern nach wie vor an geeigneten Sammelsystemen. Und wenn man die Abfälle gar nicht erst einsammelt, geschweige denn getrennt einsammelt, und dann obendrein auch keine nennenswerte Verwertungsinfrastruktur vorhält, müssen wir uns nicht wundern, wenn Kunststoffabfälle unkontrolliert in der Umwelt landen. Hier gibt es auf internationaler Ebene sicher noch viel zu tun.

Mein Job und der meiner Kolleginnen und Kollegen ist es, die bestmögliche Technik bereitzustellen und die effektivsten Vertriebskanäle zu unseren Kunden offen zu halten.

Die gute Nachricht ist, dass die Markeninhaber und die Hersteller von schnelllebigen Produkten, den sogenannten Fast Moving Consumer Goods, immer mehr erkennen, dass der Schlüssel für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft, nachhaltige Produkte und Verpackungen das Design for Recycling ist. Diese Forderung nach der Anwendung möglichst strikter Ökodesignkriterien unterstützen wir schon lange auch über unsere Verbände in Berlin und Brüssel. Es ist gut zu sehen, dass die Botschaft langsam, aber sicher sowohl bei der produzierenden Industrie als auch bei Konsumentinnen und Konsumenten ankommt. Um den Prozess zu beschleunigen, bedarf es noch viel mehr Wissenstransfer und Austausch.

RE:VIEWS: Letzte Frage: Wenn Sie heute in die Vergangenheit reisen könnten, um Ihrem achtjährigen Ich in Kabul etwas für den weiteren Weg mitzuteilen, was würden Sie sagen wollen?

Dr. Nabila Rabanizada: Hab keine Angst und gib niemals auf! Das Land, in dem ich geboren wurde, kennt keine Chancengleichheit. Für Frauen und Mädchen ist das ein besonders schweres Los. Meine Mutter ist Analphabetin und nie zur Schule gegangen. Der Schlüssel, um am öffentlichen Leben teilzunehmen, liegt aber in der Bildung. Ihr größter Wunsch war es immer, ihren Kindern ein freies Leben zu ermöglichen, unabhängig vom Geschlecht. Also war die Flucht der einzige Ausweg.

Meine Mutter hat in einem fremden Land fünf Kinder großgezogen, die heute alle Akademiker sind. Meine Schwester hat sich ihren Traum erfüllt und arbeitet als Ärztin, wir anderen vier haben Wirtschaftsingenieurwesen bzw. Maschinenbau gewählt. Nagela und ich sind in der Familie die ersten Frauen, die studiert und promoviert haben. Hätten meine Eltern nicht entschieden zu fliehen, wäre unser Weg wohl gänzlich anders gelaufen.

RE:VIEWS: Frau Dr. Rabanizada, herzlichen Dank für das offene Gespräch!

Bildnachweise: © REMONDIS

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