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18. Mai 2026

IFAT 2026: Warum die Kreislaufwirtschaft wichtiger denn je ist

Weltleitmesse für Umwelttechnologien überzeugt mit hohen Besucher- und Ausstellerzahlen. Guter Austausch rund um Klima- und Umweltschutz sowie wirtschaftliche Stabilität und Versorgungssicherheit

Seit 60 Jahren ist die IFAT Munich der globale Treffpunkt für Umwelttechnologien und bietet damit Antworten auf einige der drängendsten Herausforderungen rund um Recycling, Wasser und Zirkularität. Auch in ihrem Jubiläumsjahr stellte sie dies eindrucksvoll unter Beweis. Mit rund 3.400 Ausstellern aus etwa 60 Ländern und rund 142.000 Besucherinnen und Besuchern setzte die Weltleitmesse neue Maßstäbe und machte deutlich, wie dynamisch die Kreislaufwirtschaft sich weltweit entwickelt. Umwelttechnologien sind längst kein Nischenthema mehr, sondern ein zentraler Hebel für Ressourcensicherheit, industrielle Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz.

„Die IFAT zeigt, dass wir in Deutschland in der Lage sind, eine weltführende Position in der Kreislaufwirtschaft nicht nur zu verteidigen, sondern sogar auszubauen. Denn die Ausstellerzahlen liegen mittlerweile höher als vor Corona. Wir arbeiten also in einer echten Zukunftsbranche. Das sollte uns allen Mut machen, zuversichtlich und positiv in die Zukunft zu schauen.“

Thomas Conzendorf, Vorstand REMONDIS

Recycling, Services und Wasser

Am Hauptstand der REMONDIS-Gruppe in Halle A6 stand wieder alles im Zeichen des Netzwerkens. Die ganze Woche über war hier ein interessiertes Fachpublikum vertreten, das mit den Expertinnen und Experten aus allen drei Geschäftsbereichen Recycling, Services und Wasser einen intensiven Austausch pflegte. Zudem hatten sich einige hochkarätige Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft angekündigt. Das versprach viele gute Gespräche und neue Kontakte.

Die geopolitische und wirtschaftliche Bedeutung der Kreislaufwirtschaft prägte die IFAT 2026 maßgeblich. Dazu bot die Messe erneut eine wichtige Plattform für den Austausch zwischen Industrie, Politik und Kommunen. Diese Vernetzung ist gerade in Zeiten, in denen Europa seine Ressourcenabhängigkeiten reduzieren und Wertstoffe konsequenter im Kreislauf führen muss, unabdingbar für eine ganzheitliche, funktionierende Kreislaufwirtschaft. Im Fokus der Diskussionen standen also Themen wie effiziente Ressourcennutzung, geschlossene Stoffkreisläufe und reduzierte Abhängigkeit von Primärrohstoffen.

Hauptstand in Halle A6: Wie immer rege besucht und zentraler Treffpunkt, um die drei Geschäftsbereiche der REMONDIS-Gruppe – Recycling, Services und Wasser – näher kennenzulernen

Austausch zwischen Politik und Industrie

So konnten unter anderem Carsten Schneider (Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit), Jessika Roswall (EU-Kommissarin für Umwelt, Resiliente Wasserversorgung und Wettbewerbsfähige Kreislaufwirtschaft), Oliver Krischer (Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen) sowie die Bundestagsabgeordneten Florian Bilic und Dunja Kreiser begrüßt werden. Die Gespräche mit ihnen zeigten, dass die Politik bereit ist, die Kreislaufwirtschaft aktiv mitzugestalten. Was nun benötigt wird, sind verlässliche Rahmenbedingungen, damit die Branche ihr volles Potenzial entfalten kann.

Bundesumweltminister Carsten Schneider im Austausch mit dem Ehrenaufsichtsratsvorsitzenden Norbert Rethmann

Herwart Wilms (FEAD-Präsident), EU-Umweltkommissarin Jessika Roswall und Thorsten Feldt (Vizepräsident BDE)

Bundestagsabgeordneter Florian Bilic (2.v.r.) ließ sich die SDG-Säulen zeigen, „Eingangstor“ zum REMONDIS-Hauptstand

NRW-Umweltminister Oliver Krischer (vorne rechts) wurde von einigen Vertreterinnen und Vertretern willkommen geheißen

Führende Umwelt- und Technologiemesse: Wiedersehen in 2028

Kreislaufwirtschaft ist ein entscheidender Hebel, um Europas Unabhängigkeit, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Die IFAT als führende Umwelt- und Technologiemesse bot den zentralen Rahmen, in dem die Herausforderungen wie auch Lösungen an der Schnittstelle von Politik, Industrie und Innovation verhandelt werden konnten. Der Dank gilt allen Gesprächspartnern für einen intensiven Austausch, der sich in Zukunft hoffentlich noch vertiefen lässt, um gemeinsam an der Zukunftsfähigkeit der Branche zu arbeiten.

Und natürlich ist schon der nächste Messetermin im Kalender eingetragen: Vom 29. Mai bis 1. Juni 2028 öffnet die IFAT wieder ihre Tore in München!

Bildnachweise: © REMONDIS

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