Die Lausitzer Seenlandschaft steht wie kaum eine andere Region für den Wandel vom Tagebau zur Natur- und Freizeitlandschaft. Mit der offiziellen Freigabe weiterer schiffbarer Kanäle wurde Ende Juni nun ein Meilenstein erreicht: Erstmals sind der Senftenberger See, Geierswalder See, Partwitzer See, Sedlitzer See und Großräschener See zu einem durchgängigen Seenverbund verbunden.
Damit wächst im Lausitzer Seenland ein rund 5.100 Hektar großes zusammenhängendes Wassersport- und Erholungsgebiet heran. Ein Zeichen dafür, wie der Strukturwandel gelingen kann. Was einst vom Braunkohlebergbau geprägt war, entwickelt sich zunehmend zu einer Region mit neuen Perspektiven für Tourismus, Freizeit und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung.
Verbunden mit dem Lausitzer Seenland
„Fünf Seen – ein Verbund“ wurde am 29. Juni 2026 offiziell eröffnet mit der Übergabe an die Region. Diesen historischen Moment feierten tausende Menschen mit der 5-Seen-Challenge: Zeitgleich sprangen 4.473 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit blauen Badekappen an den fünf Seen ins Wasser. Damit setzten sie ein starkes Zeichen für die Verbundenheit der Region mit ihrer neuen Seenlandschaft.
Die Bilder von tausenden Menschen in blauen Badekappen prägten die Fünf-See-Challenge und verdeutlichten, wie sehr sich die Menschen mit dem Lausitzer Seenland identifizieren
Der neue Seenverbund ist eng mit der täglichen Arbeit von WAL-Betrieb verbunden. So war es selbstverständlich, dass das Unternehmen ebenfalls Teil der 5-Seen-Challenge war. Auch REMONDIS Brandenburg war vor Ort vertreten.
Entwicklung der Region und Wasserwirtschaft gehen Hand in Hand
Jahrzehntelang haben Generationen von Bergleuten und Sanierern an der Wiedernutzbarmachung der vormaligen Tagebaue gearbeitet. Ein Wandel, den die Wasserverband Lausitz Betriebsführungs GmbH (WAL-Betrieb) seit vielen Jahren aktiv mitgestaltet. WAL-Betrieb, mit Sitz im südbrandenburgischen Senftenberg, ist der führende Wasserdienstleister in der Lausitz und Experte für Wasserwirtschaft. Als langjähriger Partner der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) trägt das Unternehmen unter anderem durch den Betrieb von Wasserbehandlungsanlagen sowie die Reinigung von Grund- und Oberflächenwasser dazu bei, dass sich die Bergbaufolgelandschaft nachhaltig weiterentwickeln kann.
Anlässlich der Einweihung des neuen Seenverbunds und der 5-Seen-Challenge war WAL-Betrieb mit einem Informationsstand am Stadtstrand Großräschen vertreten. Dort versorgte das Unternehmen zahlreiche Besucherinnen und Besucher mit frischem Trinkwasser. Darüber hinaus erhielten Interessierte Einblicke in die Gewinnung, Aufbereitung und Qualität unseres wichtigsten Lebensmittels.
Mit einem Informationsstand war WAL-Betrieb am Stadtstrand Großräschen vertreten
Symbol für gelungenen Strukturwandel
Die schiffbaren Verbindungen verknüpfen moderne Marinas, Strände und Radwege miteinander. Zugleich steht der neue Lausitzer Seenverbund sinnbildlich für den erfolgreichen Strukturwandel. Aus einer jahrzehntelang industriell geprägten Landschaft ist ein attraktiver Natur- und Lebensraum entstanden, der die Zukunft einer ganzen Region maßgeblich prägen wird.
Bildnachweise: Bild 1: © LMBV; Bild 2: © Detlef Hecht; Bild 3, 4: © REMONDIS





