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5. März 2024

Besuch der NRW-Bauministerin bei REMEX

Gemeinsame Ziele für eine „Ressourcenwende jetzt“ beim Bau - Produktionsjubiläum von REMEX in Düsseldorf bietet Anlass zum Austausch

Über den Beitrag des Recyclings mineralischer Baustoffe für Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschutz hat sich die nordrhein-westfälische Bauministerin Ina Scharrenbach am gestrigen Montag informiert. Michael Stoll, Geschäftsführer der REMEX GmbH, stellte bei dem Vor-Ort-Termin eine Baustoffrecyclinganlage nahe des Düsseldorfer Hafens vor. Dort wird seit fast 40 Jahren mineralischer Bauabfall der Landeshauptstadt und der nahen Umgebung zu güteüberwachten Recyclingbaustoffen verarbeitet. Die produzierte RC-Baustofftonnage summiert sich inzwischen auf 10 Millionen Tonnen.

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen:

„Die Bauwirtschaft ist Schlüsselindustrie und Innovationstreiber bei der Erreichung unserer Klimaziele. Nachhaltiges Bauen wird vor allem durch den Einsatz klimafreundlicher Ressourcen ermöglicht. Ein zentraler Baustein sind hierfür Recyclingbaustoffe. Für einen effektiven Klimaschutz im Bausektor braucht es Unternehmen, die innovative Lösungen für das Recycling von mineralischen Baustoffen schaffen und für Menge sorgen. Eine diese unternehmerischen Erfolgsgeschichten schreibt REMEX aus Nordrhein-Westfalen – und das schon seit fast 40 Jahren. REMEX macht Bauschutt wieder zu Baustoff: Das spart CO2, das spart Ressourcen bei gleichzeitig hoher Güte. Damit leistet das Unternehmen einen wertvollen Beitrag für das Bauen der Zukunft.“

Neben dem Schutz von Rohstoffen tragen Maßnahmen zur Ressourceneffizienz nicht unwesentlich zum Klimaschutz bei. Bisher kommen Recyclingbaustoffe überwiegend im Tiefbau zum Einsatz. Das Ziel der nordrhein-westfälischen Bauministerin ist es, Recyclingbaustoffen auch im Hochbau zum Durchbruch zu verhelfen.

Ressourcenwende für nachhaltiges Wirtschaften

Mineralische Abfälle machen mit ca. 220 Millionen Tonnen pro Jahr mehr als 50 Prozent des gesamten Abfallaufkommens in Deutschland aus. Sie dienen als Basis für die Herstellung von Ersatzbaustoffen, deren Nutzung und Marktchancen durch eine geplante Abfallende-Verordnung auf Bundesebene erhöht werden sollen. Knackpunkt: Im aktuellen Eckpunktepapier werden nur wenige ausgewählte Ersatzbaustoffe und -qualitäten behandelt. „Ein optimierter Einsatz von Ressourcen in der Baubranche erfordert die Umsetzung des Produktstatus für alle in der Ersatzbaustoffverordnung definierten Ersatzbaustoffe und Materialklassen. Wir möchten die Landesregierung ermutigen, sich bei der Ausgestaltung der Abfallende-Verordnung mit uns und den Fachverbänden für diesen Ansatz einzusetzen“, so REMEX-Geschäftsführer Michael Stoll.

Die rechtssichere Regelung des Abfallendes gehört zu den Kernforderungen des 7-Punkte-Plans, den REMEX als einer der international führenden Produzenten von Ersatzbaustoffen im Januar 2024 vorgestellt hat, und der die wichtigsten Handlungsempfehlungen an die Politik für eine „Ressourcenwende jetzt“ zusammenfasst.

7-Punkte-Plan von REMEX

Bildnachweise: © REMEX

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