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17. Januar 2017

Mobil auf sicherem Grund

REMEX punktet im Straßenbau mit dem Ersatzbaustoff granova®

Rund 4 Millionen Tonnen Sekundärbaustoff in NRW

Im Rahmen der Bauaktivitäten für Deutschlands Straßen kommen seit jeher Recyclingbaustoffe oder industrielle Nebenprodukte zum Einsatz. Dabei gehört das Bundesland Nordrhein-Westfalen zu den Vorreitern des nachhaltigen Straßenbaus, wo in den Jahren 2004 bis 2014 – vorwiegend bei der Herstellung von Straßendämmen – rund 4 Millionen Tonnen Sekundärbaustoffe eingebaut wurden.

Landstraßenprojekt setzt nachhaltige Zeichen

Bei Straßenbaumaßnahmen geht es oft um den Einsatz primärer mineralischer Baustoffe wie Kies, Sand und Splitt. Deren natürliche Vorräte werden jedoch immer knapper. Ersatzbaustoffe aus dem Mineralstoffrecycling bieten vor diesem Hintergrund eine genauso sichere und wirtschaftlich interessante Alternative.

Ein markantes Beispiel für die klima- und ressourcenschonende Verwendung hochwertiger mineralischer Reststoffe im Straßenbau ist die neue Ortsumgehung im westfälischen Münster-Wolbeck. Die rund sechs Kilometer lange Landstraße mit ihren sieben neuerrichteten Brücken entlastet nachhaltig den historischen Ortskern. Zudem hat sie für die Region eine große infrastrukturelle Bedeutung.

Die Umgehungsstraße wurde errichtet im Auftrag von Straßen.NRW, dem Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen, der für alle Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen im Bundesland zuständig ist. Dabei hatte Straßen.NRW die Ausschreibung so gestaltet, dass überall dort, wo es ökologisch möglich und sinnvoll war, Ersatzbaustoffe einbezogen werden konnten.

100.000 Tonnen granova® für den Straßendamm

Wegen der Trassenführung mit Dammhöhen von bis zu sechs Metern mussten während der gesamten Bauzeit große Materialmengen eingebaut werden. Hierzu gehörten rund 100.000 Tonnen granova®, die als Dammbaustoff zum Einsatz kamen.

Der güteüberwachte Ersatzbaustoff wurde auf gleiche Weise angeliefert, eingebaut und verdichtet, wie man es von Primärbaustoffen her kennt. Verantwortlich für die termingerechte und ordnungsgemäße Materiallieferung bei diesem Projekt war die MAV Mineralstoff – Aufbereitung und Verwertung Lünen GmbH. Das Unternehmen gehört zum Kreis der Tochter- und Beteiligungsgesellschaften von REMEX, die für den Vertrieb und die Produktion des güteüberwachten granova®-Ersatzbaustoffs zuständig sind.

Der REMEX-Ersatzbaustoff granova® wird überwiegend verwendet als Gesteinskörnung im Straßen- und Erdbau.

Im REMONDIS-Konzern zählen die Herstellung und Vermarktung mineralischer Ersatzbaustoffe seit Jahren zu den Kernkompetenzen der REMEX-Gruppe. Deren Spezialisten recyceln aus der Rostasche von Hausmüllverbrennungsanlagen nicht nur wertvolle Metalle, sie bringen ihre Erfahrung und ihr Know-how ebenfalls ein, um aus dem mineralischen Anteil den güteüberwachten Ersatzbaustoff granova® aufzubereiten.

Einsatzgebiete auf einen Blick

Auch bei der Anwendung von Ersatzbaustoffen steht REMEX den Kunden zur Seite. Beispielsweise dann, wenn sich Planer, öffentliche Verwaltungen und Bauunternehmen mit dem technischen Regelwerk und den Umweltvorgaben befassen.

Dies ist oftmals ein zeitaufwändiger Vorgang, da die Regelungen bei Tief- und Straßenbauprojekten in Deutschland je nach Bundesland unterschiedlich sein können. REMEX hat hier unter anderem den praktischen granova®-Würfel entwickelt. Mit ihm lässt sich einfach und schnell feststellen, ob in einer Baumaßnahme der Einsatz von Hausmüllverbrennungsasche möglich ist. Dabei zeigt der Würfel die jeweiligen Anwendungsgebiete nach Abgleich von Umweltvorschriften und bautechnischen Vorgaben. Hintergründe zu den auf dem Würfel angezeigten Anwendungsmöglichkeiten werden in einem dazugehörigen Handbuch detailliert erläutert.

Der kostenfreie granova®-Würfel und das zugehörige Handbuch Ersatzbaustoffe können bestellt werden über granova.de

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